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+++ BU-Rente richtig kalkulieren +++
09.08.2006

Die Privatabsicherung gegen Berufsunfähigkeit ist angesichts sinkender staatlicher Leistungen heute immens wichtig – das weiß jeder. Wie hoch sollte die monatliche Berufsunfähigkeitsrente für den Ernstfall sein? Die Deutsche Rentenversicherung (früher BfA und LVA) informiert über die Höhe der gesetzlichen Leistungen, die man bekäme, falls man zum gegenwärtigen Zeitpunkt plötzlich erwerbsunfähig würde. Dazu addieren kann man sonstige feste Einkünfte, etwa aus betrieblicher Vorsorge, Mieteinnahmen oder Kapitalerträgen.

Hier realistisch rechnen – Vermieter zum Beispiel sollten ausreichende Rücklagen für Sanierungen bilden, Zinseinkünfte werden wegen der sinkenden Freibeträge ab 2007 stärker besteuert als bisher. Zieht man die Summe aller Erträge von seinem gegenwärtigen Nettoeinkommen ab, ergibt sich die Versorgungslücke, die man durch eine private Berufsunfähigkeitsvorsorge schließen muss, um im Ernstfall das gewohnte Einkommen zu behalten. Nicht vergessen darf man dabei die private Altersvorsorge: Die BU-Rente sollte so vereinbart werden, dass auch bei Berufsunfähigkeit das Einkommen ausreicht, um beispielsweise einen Förderrentenvertrag weiterzuführen.


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